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	<title>DZFT-Kinder</title>
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	<description>Deutsches Zentrum für Fetalchirurgie &#38; minimal-invasive Therapie</description>
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		<title>unsere kinder</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 20:07:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unsere Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Kinder und ihre Familien stehen im Mittelpunkt unserer Bem&#252;hungen. Einige von ihnen stellen sich und ihre pers&#246;nliche Geschichte hier vor. Da immer mehr unserer Patientengeschichten aber auch immer mehr Raum auf unseren Seiten einnehmen, haben wir es Ihnen einfacher gemacht, nach bestimmten Erkrankungen zu suchen, um den Start ins Leben und die ersten Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Kinder und ihre Familien stehen im Mittelpunkt unserer Bem&#252;hungen.</p>
<p>Einige von ihnen stellen sich und ihre pers&#246;nliche Geschichte hier vor.</p>
<p>Da immer mehr unserer Patientengeschichten aber auch immer mehr Raum auf unseren Seiten einnehmen, haben wir es Ihnen einfacher gemacht, nach bestimmten Erkrankungen zu suchen, um den Start ins Leben und die ersten Jahre von Kindern &#8220;nach-erleben&#8221; zu k&#246;nnen, die m&#246;glicherweise die gleichen Schwierigkeiten hatten wir Ihres.</p>
<p><a href="http://dzft-kinder.de/vorzeitiger-blasensprung">Vorzeitiger Blasensprung</a><br />
<a href="http://dzft-kinder.de/spina-bifida">Spina bifida</a><br />
<a href="http://dzft-kinder.de/herzerkrankungen">Herzerkrankungen</a><br />
<a href="http://dzft-kinder.de/zwerchfellhernie">Zwerchfellhernie</a><br />
<a href="http://dzft-kinder.de/ttts">Zwillingstransfusionssyndrom</a><br />
<a href="http://dzft-kinder.de/amnionband-syndrom">Amnionband-Syndrom</a></p>
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		<title>Baby 50</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 10:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum 50. Mal wurde am DZFT ein ungeborenes Baby am offenen R&#252;cken operiert Weil die Diagnose „Spina bifida“ in Deutschland im Rahmen vorgeburtlicher Untersuchungen bislang meistens zum Abbruch der Schwangerschaft f&#252;hrt und damit einem Todesurteil f&#252;r die betroffenen Ungeborenen gleichkommt, freuen wir uns am DZFT ganz besonders &#252;ber das Jubil&#228;um dieser Woche: Am 1. Juli [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum 50. Mal wurde am DZFT ein ungeborenes Baby am offenen R&#252;cken operiert</strong></p>
<p>Weil die Diagnose „Spina bifida“ in Deutschland im Rahmen vorgeburtlicher Untersuchungen bislang meistens zum Abbruch der Schwangerschaft f&#252;hrt und damit einem Todesurteil f&#252;r die betroffenen Ungeborenen gleichkommt, freuen wir uns am DZFT ganz besonders &#252;ber das Jubil&#228;um dieser Woche: Am 1. Juli 2011 konnte zum f&#252;nfzigsten Mal ein Kind mit dieser Fehlbildung lange vor der Geburt operiert werden.</p>
<p>Mittels minimal-invasiver Operationstechnik wurde die offene Stelle &#252;ber dem R&#252;ckenmark mit einem Patch sicher verschlossen und verhindert nun im Verlaufe der restlichen Schwangerschaftsmonate, dass Bewegungsf&#228;higkeit, Empfindungsverm&#246;gen sowie Kopf und Gehirn des Babys weiteren Schaden nehmen.</p>
<p>„&#220;bertriebene Darstellungen der k&#246;rperlichen Einschr&#228;nkungen und zus&#228;tzlich m&#246;gliche sp&#228;tere geistige Behinderungen auch vorgeburtlich unbehandelter Kinder zogen bisher meistens Schwangerschaftsabbr&#252;che nach sich“, erkl&#228;rt Prof. Thomas Kohl, Leiter des DZFT. Diese Alternative scheint nun mit der neuen M&#246;glichkeit der Fetalchirurgie seltener in Anspruch genommen zu werden: „Immer mehr Eltern entschlie&#223;en sich f&#252;r einen minimal-invasiven Eingriff, der sehr viel schonender als die offene Chirurgie ist und durch den inzwischen immer mehr Babys mit nahezu normaler Bewegungsf&#228;higkeit ihrer Beine zur Welt kommen.“</p>
<p>Seit dem Umzug des DZFT ans Universit&#228;tsklinikum Giessen und Marburg Mitte 2010 wurden schon 15 Kinder mit Spina bifida im Mutterleib operiert; allein drei von ihnen im vergangenen Monat Juni.</p>
<p>Mehr &#252;ber die Diagnose „offener R&#252;cken“ und betroffene Kinder erfahren Sie hier: www.fetalchirurgie-giessen.de</p>
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		<title>Jan &#8211; &#8220;Ein ganz normales Baby&#8221;</title>
		<link>http://dzft-kinder.de/impressum</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 21:26:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorzeitiger Blasensprung]]></category>

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		<description><![CDATA[Platzt die Fruchtblase einer werdenden Mutter noch vor der 22. Schwangerschaftswoche, k&#246;nnen sich die Lungen ihres Kindes h&#228;ufig nicht ausreichend entwickeln. Nach der Entbindung ist eine solche Lungenhypoplasie oft lebensbedrohlich. Jans Mutter kam zu uns ans DZFT, wo wir uns entschlossen, seine Luftr&#246;hre mit einem kleinen Ballon f&#252;r kurze Zeit zu verschlie&#223;en (Fetoskopische Tracheal-Ballonokklusion). Fl&#252;ssigkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dzft-kinder.de/wp-content/uploads/2011/05/Jan_8.jpg"><img src="http://dzft-kinder.de/wp-content/uploads/2011/05/Jan_8.jpg" alt="" title="Jan_8" width="350" height="421" class="aligncenter size-full wp-image-309" /></a></p>
<p><em>Platzt die Fruchtblase einer werdenden Mutter noch vor der 22. Schwangerschaftswoche, k&#246;nnen sich die Lungen ihres Kindes h&#228;ufig nicht ausreichend entwickeln. Nach der Entbindung ist eine solche Lungenhypoplasie oft lebensbedrohlich.<br />
Jans Mutter kam zu uns ans DZFT, wo wir uns entschlossen, seine Luftr&#246;hre mit einem kleinen Ballon f&#252;r kurze Zeit zu verschlie&#223;en (Fetoskopische Tracheal-Ballonokklusion). Fl&#252;ssigkeit konnte w&#228;hrend dieser Zeit nicht l&#228;nger aus seiner Lunge abflie&#223;en. Sie dehnte sich in Folge aus und wuchs weiter – und erm&#246;glichte ihm, bereits kurz nach seiner Geburt aus eigener Kraft zu atmen. Diese Behandlungsmethode bei fr&#252;hem vorzeitigem Blasensprung und lebensbedrohlich unterentwickelten kindlichen Lungen wurde 2006 am DZFT eingef&#252;hrt und wird seitdem angewandt.<br />
DZFT, 28. Juni 2011</em></p>
<p>„Erst die Ringelr&#246;teln, dann eine auff&#228;llige Nackenfaltenuntersuchung, heftige Blutungen durch eine Plazentawandabl&#246;sung bereits in der 13. Schwangerschaftswoche – die Schwangerschaft mit Jan stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Sie war meine zweite und unser erster Sohn war zu diesem Zeitpunkt zweieinhalb Jahre  alt. Mein Mann Rainer und ich setzten alles auf eine Karte und entschieden uns f&#252;r eine Fruchtwasseruntersuchung. Sollte das Schicksal entscheiden…<br />
Die zw&#246;lf Stunden nach der Untersuchung verliefen zwar nicht schlecht. Wie sich sp&#228;ter herausstellte aber auch nicht wie gew&#252;nscht. Ich verlor schleichend Fruchtwasser.</p>
<p>Es folgten lange Tage, Wochen und Monate im Bett. Obwohl uns von &#228;rztlicher Seite aus mehr oder weniger zu einer Abtreibung geraten wurde und wir unglaublich verzweifelt und ratlos waren, konnten wir die Schwangerschaft einfach nicht beenden. Auf dem Ultraschallmonitor wirkte unser Sohn doch ganz normal und gesund. Dann wurde ich verlegt, da es in unserem Koblenzer Klinikum keine spezielle Kinderklinik gab und Jan langsam in die „&#252;berlebensf&#228;hige Phase“ kam. Es hie&#223;, in einem Uniklinikum h&#228;tte man mehr Erfahrung im Umgang mit ganz kleinen Fr&#252;hchen. Es folgten weitere Untersuchungen und der Verdacht auf Blutarmut kam auf – also wurde Nabelschnurblut entnommmen. Dann vermutete man eine Hepatitis B bei mir – und ich musste f&#252;r zwei Wochen in Quarant&#228;ne. Gl&#252;cklicherweise traf keine dieser Diagnosen zu, aber allein der Verdacht zerrte jedes Mal unglaublich an unseren ohnehin schon sehr angespannten Nerven.</p>
<p>Nebenher erfolgten st&#228;ndige Ultraschallkontrollen, die zeigten, dass Jan zwar in guter Verfassung, seine Lungen aber deutlich unterentwickelt waren. Die ganze Zeit war extrem anstrengend f&#252;r uns. Und voller Unsicherheit.</p>
<p>Im Uniklinikum trafen wir aber auch auf Professor Kohl. Er berichtete uns erstmals von einem m&#246;glichen Eingriff im Mutterleib. Sollten wir es so weit kommen lassen? Vielleicht sollte dieses Kind ja einfach nicht sein? Wie weit wollten wir denn gehen? Wir wussten es nicht. Nachdem die &#196;rzte unserem Baby ohne Eingriff jedoch eine maximale Lebenswahrscheinlichkeit von ca. f&#252;nf bis zehn Prozent prophezeiten, fiel uns die Entscheidung nicht mehr so schwer.</p>
<p>In der 27. Schwangerschaftswoche setzte Professor Kohl Jan im Mutterleib einen Ballon in die Luftr&#246;hre ein, der seine Lunge regelrecht zum Wachsen brachte. Nach einer Woche hatte sie fast die normale Gr&#246;&#223;e erreicht und unser kleiner Janni wurde genau eine Woche sp&#228;ter mit 1350g und 37cm entbunden. Entgegen aller Bef&#252;rchtungen machte er sofort mehr selbstst&#228;ndige Atemz&#252;ge pro Minute als das Beatmungsger&#228;t. Prophylaktisch blieb dieses noch bis zum n&#228;chsten Tag angeschlossen, dann brauchte er nur noch eine Atemunterst&#252;tzung (CPAP). Normale Pressluft. Die Medikamente konnten nach und nach abgesetzt werden und schon bald erfolgten erste CPAP-Pausen. Bereits nach einer guten Woche bekam er die ersten Tropfen Muttermilch und vertrug diese ohne Probleme. Er entwickelte sich pr&#228;chtig. Keinerlei Komplikationen! Die Lunge funktionierte!</p>
<p><a href="http://dzft-kinder.de/wp-content/uploads/2011/05/Jan_5.jpg"><img src="http://dzft-kinder.de/wp-content/uploads/2011/05/Jan_5.jpg" alt="" title="Jan_5" width="500" height="412" class="alignright size-full wp-image-306" /></a></p>
<p><a href="http://dzft-kinder.de/wp-content/uploads/2011/05/Jan_4.jpg"><img src="http://dzft-kinder.de/wp-content/uploads/2011/05/Jan_4.jpg" alt="" title="Jan_4" width="500" height="375" class="alignleft size-full wp-image-301" /></a></p>
<p>Nach acht Wochen, drei bis f&#252;nf Wochen fr&#252;her als gedacht, konnten wir gesund nach Hause entlassen werden. An seinem eigentlich errechneten Geburtstermin (Anfang August) wog er schon 3.500g. Ein ganz normales Baby! Und eine &#252;bergl&#252;ckliche Familie. Ohne den Eingriff s&#228;he dies wohl anders aus…</p>
<p>Jans weitere Entwicklung verlief v&#246;llig normal und unauff&#228;llig. An seinem ersten Geburtstag konnte er durchaus mit anderen „Mai-Babys“ aufnehmen. Laufen konnte er mit 15 Monaten (vom geplanten Entbindungstermin aus betrachtet zw&#246;lf Monate), und mit neun Monaten summte er bereits „H&#228;nschen klein“ .</p>
<p>Heute ist Jan drei Jahre alt und geht seit Oktober 2010 in den Kindergarten. Er ist ein aufgewecktes, temperamentvolles und musikalisches Kerlchen.</p>
<p>Der ganze holprige Anfang, mit s&#228;mtlichen Andenken von damals, ruht in einer kleinen Holzkiste. Sie erinnert uns immer mal wieder daran, was f&#252;r ein Gl&#252;ck wir doch hatten&#8230;</p>
<p>Ira S., Juni 2011</p>
<p><a href="http://dzft-kinder.de/wp-content/uploads/2011/05/Jan_31.jpg"><img src="http://dzft-kinder.de/wp-content/uploads/2011/05/Jan_31.jpg" alt="" title="Jan_3" width="500" height="666" class="alignleft size-full wp-image-308" /></a></p>
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		<title>presse &#8211; in eigener sache</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 10:10:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;ber unsere Kinder wird geschrieben. Aktuelle Medienberichte &#252;ber unsere Arbeit am DZFT finden Sie hier – weitere Informationen und Forschungsberichte unter anderem bei Facebook.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#220;ber unsere Kinder wird geschrieben.</strong></p>
<p>Aktuelle Medienberichte &#252;ber unsere Arbeit am DZFT finden Sie hier – weitere Informationen und Forschungsberichte unter anderem bei <a href="http://www.facebook.com/pages/Deutsches-Zentrum-f&#252;r-Fetalchirurgie-und-minimal-invasive-Therapie-DZFT/191015697602580?sk=wall">Facebook</a>.</p>
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		<title>Sauerstoff f&#252;r Ungeborene</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 10:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Therapie l&#228;sst zu kleine Babyherzen vor der Geburt wachsen Fehlbildungen des kindlichen Herzens werden am Deutschen Zentrum f&#252;r Fetalchirurgie und minimal-invasive Therapie am Universit&#228;tsklinikum Giessen und Marburg verbl&#252;ffend einfach vorgeburtlich therapiert: Allein durch Sauerstoff werden unterentwickelte Aortenb&#246;gen ungeborener Kinder zum Wachstum angeregt. Mehreren Kindern konnte die Herz-OP nach ihrer Geburt auf diese Weise bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dzft-kinder.de/wp-content/uploads/2011/06/Amelie.jpg"><img src="http://dzft-kinder.de/wp-content/uploads/2011/06/Amelie.jpg" alt="" title="Amelie" width="640" height="480" class="alignleft size-full wp-image-253" /></a></p>
<p><strong>Neue Therapie l&#228;sst zu kleine Babyherzen vor der Geburt wachsen</strong></p>
<p>Fehlbildungen des kindlichen Herzens werden am Deutschen Zentrum f&#252;r Fetalchirurgie und minimal-invasive Therapie am Universit&#228;tsklinikum Giessen und Marburg verbl&#252;ffend einfach vorgeburtlich therapiert:  Allein durch Sauerstoff werden unterentwickelte Aortenb&#246;gen ungeborener Kinder zum Wachstum angeregt. Mehreren Kindern konnte die Herz-OP nach ihrer Geburt auf diese Weise bereits erspart werden. &#220;ber erste Ergebnisse berichtete schon die Fachzeitschrift „Pediatric Cardiology“.</p>
<p>Etwa vier von 10.000 Kindern kommen mit einem deutlich verengten Aortenbogen auf die Welt. Die meisten betroffenen Kinder m&#252;ssen deshalb bald nach ihrer Geburt am kleinen Herzen operiert werden.</p>
<p>Bei Amélie (Bild) wurde die Fehlbildung in der 24. Schwangerschaftswoche vermutet. Zus&#228;tzlich war ihre linke Herzkammer, die die Organe &#252;ber die Aorta mit sauerstoffreichem Blut versorgt, zu klein. „Nach der Geburt w&#228;re deshalb der K&#246;rperkreislauf nicht richtig durchblutet worden. Man bereitete uns darauf vor, dass unser Kind m&#246;glicherweise nicht &#252;berleben w&#252;rde“, erinnert sich ihre Mutter Cécile. Mindestens eine OP w&#228;re in jedem Fall notwendig gewesen. „Die Vorstellung – so ein winziges Baby angeschlossen an viele Schl&#228;uche – war f&#252;r uns gruselig“, sagt sie.</p>
<p>Zwei Wochen vor Ende der Schwangerschaft legte ihnen nach eingehender Untersuchung Prof. Thomas Kohl, Leiter des DZFT, eine auf den ersten Blick ungew&#246;hnliche Idee ans Herz: Amélies Mutter sollte mehrere Stunden t&#228;glich &#252;ber eine Maske Sauerstoff einatmen. Auf diese Weise sollte das Herzwachstum des Kindes angeregt werden. „Anfangs waren wir irritiert, denn die Idee war neu und noch nicht erprobt. Aber da sein Vorschlag ohne Risiko schien, wollten wir die Chance auf alle F&#228;lle nutzen“, erz&#228;hlt Amélies Vater Michael.</p>
<p>&#220;ber dreizehn Tage atmete Cécile zus&#228;tzlichen Sauerstoff. „Dieser geht &#252;ber den Mutterkuchen auch zum Teil in das Blut des Kindes &#252;ber und stimuliert dessen Lungengef&#228;&#223;e, sich zu &#246;ffnen“, erkl&#228;rt Kohl. Es flie&#223;t mehr Blut durch die Lungen und somit auch zur&#252;ck zum linken Herzen. Dadurch erweitert sich das linke Herz. Nicht nur die linke Herzkammer und ihre Herzklappen wachsen. Auch die nachgeschaltete K&#246;rperschlagader vergr&#246;&#223;ert ihren Umfang. „Im Verlauf der Therapie hat sich der Durchmesser von Amélies eingeengtem Aortenbogen fast verdoppelt“, berichtet Kohl.</p>
<p>Genau am errechneten Termin kam Amélie per normaler Geburt auf die Welt. Zun&#228;chst waren die &#196;rzte nicht sicher, ob das kleine M&#228;dchen nicht doch noch operiert werden m&#252;sse. „Zu unserer Erleichterung stabilisierte sich ihr Kreislauf aber innerhalb weniger Tage. Amélie ist seitdem quietschlebendig und entwickelt sich ausgezeichnet“, sagt ihre Mutter. Heute ist das M&#228;dchen drei Jahre alt und ihre Eltern sind froh, Kohls Vorschlag angenommen zu haben.</p>
<p>Bis jetzt konnte Prof. Thomas Kohl mehr als 20 Ungeborene mit seiner Sauerstofftherapie behandeln. Bei rund der H&#228;lfte von ihnen erzielte er damit den gew&#252;nschten Wachstumseffekt. Keines der Kinder zeigte bislang irgendwelche Nebenwirkungen.</p>
<p>Sein Plan f&#252;r die Zukunft: Der Giessener Mediziner will jetzt in einer aufwendigen wissenschaftlichen Studie gemeinsam mit polnischen Kollegen untersuchen, bei welchen Herzerkrankungen konkret Operationen verhindert oder ihr Verlauf erleichtert werden k&#246;nnen. Aber schon jetzt scheint sich durch die recht einfache und kosteng&#252;nstige Methode eine neue &#196;ra in der Herzbehandlung von zahlreichen Ungeborenen abzuzeichnen: Sie erlaubt zum ersten Mal die medikament&#246;se Beeinflussung von zu kleinen Herzkammern, Herzklappen und Gef&#228;&#223;en von Ungeborenen, nicht nur des Aortenbogens.</p>
<p>Erste Ergebnisse in „Pediatric  Cardiology“; kostenloser <a href="http://www.springerlink.com/content/h20156623p895470/fulltext.pdf">Download</a>.</p>
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		<title>kontakt</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 20:48:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kontakt]]></category>

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		<description><![CDATA[DZFT Standort Marburg Geburtshilfe und Perinatalmedizin Baldingerstra&#223;e 35043 Marburg Montags bis freitags erreichen Sie uns unter der Telefonnummer: +49 (0) 175 – 597 12 13. Au&#223;erhalb dieser Zeiten k&#246;nnen Sie uns gern eine Nachricht hinterlassen, auch per E-Mail: info@dzft.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DZFT Standort Marburg<br />
Geburtshilfe und Perinatalmedizin<br />
Baldingerstra&#223;e<br />
35043 Marburg</p>
<p>Montags bis freitags erreichen Sie uns unter der Telefonnummer:<br />
+49 (0) 175 – 597 12 13.</p>
<p>Au&#223;erhalb dieser Zeiten k&#246;nnen Sie uns gern eine Nachricht hinterlassen, auch per E-Mail: info@dzft.de</p>
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		<title>Unsere Kinder</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 13:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[DZFT]]></category>
		<category><![CDATA[Fetalchirurgie]]></category>

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		<description><![CDATA[Am DZFT setzen wir unsere jahrelange Erfahrung daf&#252;r ein, Ungeborenen mit schweren Organfehlbildungen oder Kreislaufst&#246;rungen das Leben zu retten oder das Ausma&#223; ihrer Erkrankungen zu mindern. Im Zentrum unserer Arbeit stehen die betroffenen Familien und ihre Kinder – “unsere” Kinder. Viele von ihnen d&#252;rfen wir auch nach der Geburt begleiten und an ihrer Entwicklung teilhaben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am DZFT setzen wir unsere jahrelange Erfahrung daf&#252;r ein, Ungeborenen mit schweren Organfehlbildungen oder Kreislaufst&#246;rungen das Leben zu retten oder das Ausma&#223; ihrer Erkrankungen zu mindern.</p>
<p>Im Zentrum unserer Arbeit stehen die betroffenen Familien und ihre Kinder – “unsere” Kinder. Viele von ihnen d&#252;rfen wir auch nach der Geburt begleiten und an ihrer Entwicklung teilhaben. Das Engagement ihrer Eltern erm&#246;glicht es uns, dem DZFT-Team, mehr als nur eine Momentaufnahme ihres Lebens zu sehen.</p>
<p>Als Dank daf&#252;r und um andere Betroffene – &#252;ber medizinische Aspekte hinaus – an den Erfahrungen der Eltern teilhaben zu lassen, bieten wir Familien, deren Kinder am DZFT behandelt wurden, auf diesen Seiten die M&#246;glichkeit, ihre Geschichte zu erz&#228;hlen.</p>
<p><a href="http://dzft-kinder.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0699.jpg"><img src="http://dzft-kinder.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0699.jpg" alt="" title="IMG_0699" width="600" height="600" class="alignright size-full wp-image-184" /></a></p>
<p>Doch auch wenn es beim Lesen der immer zahlreicher werdenden positiven Berichte leicht in Vergessenheit ger&#228;t: Nicht immer gelingt es uns, unsere ungeborenen Patienten „gesund zu machen“ oder ihr Leben zu retten. Aus diesem Grund kl&#228;ren wir alle werdenden M&#252;tter und ihre Familien, die zu uns kommen, ausf&#252;hrlich &#252;ber die Chancen und Risiken vorgeburtlicher Therapie auf.</p>
<p>Zu unserer gro&#223;en Freude sind die F&#228;lle, in denen wir kaum oder gar nicht helfen k&#246;nnen jedoch selten geworden. Willkommen auf den Seiten der DZFT-Kinder.</p>
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		<title>Unsere Sch&#246;nsten</title>
		<link>http://dzft-kinder.de/impressum</link>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 13:45:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; Bilder m&#246;chten wir Ihnen nicht vorenthalten. Sie werden bald an dieser Stelle zu sehen sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; Bilder m&#246;chten wir Ihnen nicht vorenthalten. Sie werden bald an dieser Stelle zu sehen sein.</p>
<p><a href="http://dzft-kinder.de/wp-content/uploads/2011/05/DummyGalerie.jpg"><img src="http://dzft-kinder.de/wp-content/uploads/2011/05/DummyGalerie.jpg" alt="" title="DummyGalerie" width="480" height="480" class="alignleft size-full wp-image-203" /></a></p>
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		<title>Diagnosen</title>
		<link>http://dzft-kinder.de/impressum</link>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 12:36:24 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Krankheitsbilder]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meisten werdenden Eltern sind sich der Vielzahl von Erkrankungen und Fehlbildungen, an denen Kinder bereits im Mutterleib leiden k&#246;nnen, nicht bewusst. Bis auch ihr Baby betroffen ist. Viele dieser Erkrankungen sind lebensbedrohlich oder k&#246;nnen die Lebensqualit&#228;t und das Befinden des Kinder im sp&#228;teren Verlauf seines Lebens erheblich einschr&#228;nken. Die gute Nachricht ist jedoch: H&#228;ufig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten werdenden Eltern sind sich der Vielzahl von Erkrankungen und Fehlbildungen, an denen Kinder bereits im Mutterleib leiden k&#246;nnen, nicht bewusst. Bis auch ihr Baby betroffen ist.</p>
<p>Viele dieser Erkrankungen sind lebensbedrohlich oder k&#246;nnen die Lebensqualit&#228;t und das Befinden des Kinder im sp&#228;teren Verlauf seines Lebens erheblich einschr&#228;nken. Die gute Nachricht ist jedoch: H&#228;ufig sind sie behandelbar &#8211; vorausgesetzt, mit einer entsprechenden Therapie wird rechtzeitig begonnen.</p>
<p>Vor jedem unserer Behandlungsversuche steht die sorgf&#228;ltig gestellte Diagnose. &#220;ber das Spektrum der bei uns therapierten Krankeitsbilder informieren wir ausf&#252;hrlich auf den Seiten des Universit&#228;tsklinikums Giessen und Marburg in der Rubrik <a href="http://www.ukgm.de/ugm_2/deu/ugm_dzf/15642.html">Kompetenzen</a>.</p>
<p><a href="http://dzft-kinder.de/wp-content/uploads/2011/05/TTTS.jpg"><img src="http://dzft-kinder.de/wp-content/uploads/2011/05/TTTS.jpg" alt="" title="TTTS" width="569" height="480" class="alignright size-full wp-image-194" /></a></p>
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